
Wenn das Herz nicht mehr mitspielt – und es dich nicht wirklich interessiert
Ein nahes Familienmitglied liegt gerade im Krankenhaus, weil ihr Herz nicht mehr kann. Mit knapp über 35 hat man ihr schon gesagt, dass sie ihre Rente möglicherweise nicht erreichen wird. Heute ist sie 71 – mit Hürden, aber sie ist da. So hat Elisabeth sie damals auch kennengelernt: kurz vor der Beinamputation. Mit ganz wenig Veränderung – ein paar Mineralien, Aminosäuren – ließ sich das verhindern, und innerhalb von sechs Monaten konnte sie wieder wandern gehen.
Leider hat das nicht gereicht, um das Vertrauen aufzubauen, damit sie weitergemacht hat. Ihre Ärzte hatten weiterhin das größere Vertrauen. Im Krankenhaus wird oft nicht mehr gemacht, als ein langer Medikamentenplan und das wiederholte Anhalten und Neustarten des Herzens, in der Hoffnung, dass es sich einpendelt. Nach Ursachen wird selten gefragt – stattdessen schnell auf Genetik geschoben, obwohl die Epigenetik längst einen mindestens ebenso großen Einfluss hat.
Warum wir oft zu spät merken, dass etwas nicht stimmt
Das Herz ist der Motor, der uns antreibt – und ganz schwer zu ersetzen. Lebenswichtige Organe wie Herz und Nieren haben nur sehr wenige Nervenfasern. Das heißt: Wir spüren nicht, wenn hier etwas nicht stimmt. Wir machen einfach weiter – bis es zu spät ist. Moderne Technik wie die HRV-Messung kann hier schon einen ersten Einblick geben, ist aber nicht die einzige Methode.
Zusätzlich brauchen die Gefäße dünnflüssiges, sauerstoffreiches Blut sowie eine gute Zellmembran, damit die Funktion erhalten bleibt. Ein spannendes Naturphänomen hängt eng mit dem Säure-Basen-Haushalt zusammen: Der Kapillarfluss funktioniert nur richtig, wenn der pH-Wert der Zellen stimmt. Deshalb passieren Herzinfarkte auch meistens morgens – wenn der Körper gerade dabei ist, sich zu entsäuern. Auch Stress zählt zu den Faktoren, die den Körper übersäuern.
Was hilft
Natrium-Bicarbonat, Kalium, Magnesium und bestimmte Kräuter unterstützen die Entgiftung der Zellen über den Natrium-Kalium-Austausch.
Weißdorn als Tee eignet sich gut für die langfristige Herzgesundheit.
Mikrozirkulation ist der zweite große Baustein – dazu gehört schon das einfache, ausreichende Trinken.
Elektrische Felder spielen für das Herz ebenfalls eine Rolle – das Handy dauerhaft in der Brusttasche ist dafür ein negatives Beispiel.
Emotional darf das Herz auch nicht vergessen werden: Die eigene Langlebigkeit ist messbar abhängig vom sozialen Umfeld.
Diese Erfahrungen stammen aus der eigenen Geschichte und Praxisarbeit – sie ersetzen keine therapeutische Abklärung.
Zum Schluss
Es ist schade, dass dieses Wissen weder in der Schule noch beim Arzt vermittelt wird – dabei kann es jeden jederzeit treffen. Wer öfter vorsorglich auf sein Herz-Kreislauf-System hört, öfter zur Wasserflasche greift oder ein liebes Wort sagt, hat schon viel gewonnen. Bei Fragen rund um die Herz-Kreislauf-Gesundheit oder zu unseren Gesundheitstagen – die mehr sind als klassisches BGM – meldet euch gerne. Nachhaltige Ergebnisse sind der Anspruch.
Elisabeth Brandau
Olympionikin, Handwerksmeisterin, Heilpraktikerin und Unternehmerin – schreibt aus eigener Erfahrung in Spitzensport und Unternehmertum. Über mich →